Aufhebungsvertrag — Abfindung und Sperrzeit
Kündigung oder Aufhebungsvertrag? Übliche Abfindung ab 0,5 Gehältern pro Jahr, das Sperrzeitrisiko beim Arbeitslosengeld nach § 159 SGB III und die Klauseln, die vor der Unterschrift zu prüfen sind.
Sie haben eine Kündigung erhalten? Der Arbeitgeber zahlt nicht, hat Sie abgemahnt oder bietet einen Aufhebungsvertrag an? Wir vertreten Sie im Arbeitsrecht — von der ersten Einschätzung bis zur Vertretung vor Arbeitsgerichten in ganz Deutschland. Beratung auch auf Polnisch und Englisch.

Ab Zugang der Kündigung bleiben grundsätzlich 3 Wochen für die Kündigungsschutzklage (§ 4 KSchG). Nach Fristablauf wird die Kündigung fast ausnahmslos wirksam — auch wenn sie fehlerhaft war.
Der Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Fällt das Fristende auf Samstag, Sonntag oder Feiertag, verschiebt es sich auf den nächsten Werktag (§ 193 BGB) — Feiertage berücksichtigt der Rechner nicht, die genaue Frist prüfen wir individuell.
Bei Kündigungsfällen zählt jeder Tag. Wählen Sie einen freien Termin für ein Erstgespräch — online oder telefonisch.
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Fünf Fragen zu Ihrer Situation — am Ende eine erste Einschätzung und der nächste Schritt.
Das Quiz gibt eine erste Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung — entscheidend sind die Details, die wir individuell prüfen.
Ab hier läuft die 3-Wochen-Frist. Bewahren Sie den Umschlag auf und notieren Sie den Zugang.
Die Kündigung bedarf der Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift (§ 623 BGB). Kündigungen per E-Mail, SMS oder Messenger sind unwirksam.
Voller Kündigungsschutz besteht in der Regel bei mehr als 10 Arbeitnehmern im Betrieb und mehr als 6 Monaten Betriebszugehörigkeit.
Schwangerschaft und Elternzeit, Schwerbehinderung, Betriebsratsmitgliedschaft — hier braucht die Kündigung zusätzliche Zustimmungen und ist oft angreifbar.
Wir bereiten die Kündigungsschutzklage vor und reichen sie ein. Das öffnet den Weg zur Weiterbeschäftigung oder — häufiger — zur Abfindungsverhandlung.
Meist wenige Wochen nach Klageeinreichung versucht das Gericht eine Einigung. Ein großer Teil der Verfahren endet hier — mit Abfindung oder gutem Vergleich.
Ohne Vergleich prüft das Gericht die Wirksamkeit der Kündigung. Die Darlegungslast für die Kündigungsgründe trägt weitgehend der Arbeitgeber.
Das Gesetz sieht keine automatische Abfindung vor. Sie ist meist Ergebnis eines gerichtlichen Vergleichs — der Arbeitgeber „kauft“ die Sicherheit der Beendigung. Faustformel: ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr (vgl. § 1a KSchG). Die tatsächliche Höhe hängt von der Stärke Ihres Falls ab: je schwächer die Kündigungsgründe, desto mehr ist verhandelbar.
Die Kosten kennen Sie vorab. Wir bewerten Ihren Fall und nennen die Kosten, bevor Sie etwas beauftragen. In erster Instanz vor dem Arbeitsgericht trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst (§ 12a ArbGG) — das berücksichtigen wir in Strategie und Abfindungskalkulation.
Bei geringem Einkommen helfen wir bei der Prozesskostenhilfe. Eine Rechtsschutzversicherung deckt Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber in der Regel ab — wir prüfen Ihre Police und holen die Deckungszusage ein.
Reaktion auf unberechtigte Abmahnungen, bevor sie zur Kündigungsgrundlage werden.
Nicht sofort unterschreiben — ein unüberlegter Vertrag kann eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld auslösen.
Der Zeugnisinhalt hat großes Gewicht — wir setzen Korrekturen zu niedriger Bewertungen durch.
Zahlungsaufforderungen und Klagen auf Lohn, Überstunden und Zuschläge — auch gegen Zeitarbeitsfirmen. Der Arbeitgeber zweifelt Ihre Krankschreibung an und zahlt nicht? Wann der Beweiswert der AU erschüttert ist.
Sie erfordert einen wichtigen Grund — wir prüfen, ob er vorliegt, und sichern Ihre Ansprüche.
A1-Bescheinigungen, Mindestlohn und Arbeitsbedingungen bei Tätigkeit in Deutschland.
Anwaltsvergütung richtet sich nach dem Streitwert (RVG). Geben Sie den Streitwert ein — Sie sehen die überschlägigen Kosten der ersten Instanz.
Überschlägige Werte nach den gesetzlichen Gebührentabellen (1,3 Verfahrensgebühr + 1,2 Terminsgebühr + Auslagenpauschale und USt.). Hinweis: Vor dem Arbeitsgericht trägt in erster Instanz jede Partei ihre Anwaltskosten selbst (§ 12a ArbGG). Die tatsächlichen Kosten hängen vom Verlauf ab — vor der Beauftragung erhalten Sie stets eine genaue Übersicht. Gesetzliche Gebühren können sich ändern.
Was Sie am Tag des Zugangs prüfen, welche Fehler Sie vermeiden und welche Unterlagen Sie sichern sollten.
Ausnahmsweise ja — das Gericht kann eine verspätete Klage zulassen (§ 5 KSchG), etwa wenn Sie ohne eigenes Verschulden erst später von der Kündigung erfahren haben. Diese Ausnahmen werden eng ausgelegt — kontaktieren Sie uns sofort.
Nein. Die Kündigung bedarf der Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift (§ 623 BGB). Aber Vorsicht: Der Arbeitgeber kann später formwirksam nachkündigen.
Nicht sofort. Ein Aufhebungsvertrag kann Ihre Ansprüche mindern und eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld auslösen. Senden Sie uns den Entwurf vor der Unterschrift — wir prüfen, ob das Angebot fair ist.
In erster Instanz trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst — unabhängig vom Ausgang (§ 12a ArbGG). Bei geringem Einkommen hilft Prozesskostenhilfe, und eine Rechtsschutzversicherung deckt Arbeitsstreitigkeiten in der Regel ab.
Die Klage ist in der Praxis der Hauptweg zur Abfindung. Ein Arbeitgeber, der den Prozess verlieren könnte, bietet meist einen Vergleich an — und je schwächer die Kündigungsgründe, desto höher die verhandelbare Summe.
Ein Produktionsmitarbeiter erhielt die Kündigung und ein erstes „Vergleichsangebot“. Innerhalb der 3-Wochen-Frist reichten wir Kündigungsschutzklage ein — das Verfahren endete mit einem gerichtlichen Vergleich.
Kündigung oder Aufhebungsvertrag? Übliche Abfindung ab 0,5 Gehältern pro Jahr, das Sperrzeitrisiko beim Arbeitslosengeld nach § 159 SGB III und die Klauseln, die vor der Unterschrift zu prüfen sind.
Grundfrist, Verlängerung mit Betriebszugehörigkeit und Probezeit nach § 622 BGB. Warum Zeiten vor dem 25. Lebensjahr zählen, warum die E-Mail nicht genügt und welche zwei Fristen folgen.
Wann die Pflicht entsteht, was in eine gerichtsfeste Einladung gehört, wie Sie dokumentieren und wie Sie ein blockiertes BEM beenden. Leitfaden mit Checkliste.
Senden Sie uns die Kündigung oder schildern Sie die Situation. Wir sagen Ihnen, welche Chancen Sie haben, was es kostet und was als Nächstes passiert.
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